Radioaktiv


Am Montag war ich beim Arzt, Bänder, Sehnen und Kniescheibe sind OK, das Knie ist gut trainiert. Vermutlich ist es einfach eine Überbelastung, könnte aber auch ein kleiner Meniskusschaden sein. Behandlung: Homöopathie und Kühlung. Ab Dienstag geht es meinem Knie besser, ich bin mobil, die Schwellung ist nur noch mässig und der dumpfe Schmerz selten. Es besteht also Hoffnung. Am Donnerstag liess ich mich radioaktiv bestrahlen, ein komisches Gefühl und ganz in Gedanken an die armen Japaner :-(  Sogar das MRT ist komisch eingefahren, ich wurde die Gedanken nicht los wie ich jetzt virtuell zerschnitten und zerteilt werde. Beides habe ich gut überstanden und die radioaktive Strahlendosis erinnert mich an Paracelsus „… jedes Ding ist Gift, kein Ding ist Gift, auf die Dosis kommt es an …“.

AKW NEIN DANKE! So lautet ein Motto seit meiner 6. oder 7. Klasse oder etwa 33 Jahren. Damals hielt ich einen Vortrag über AKW mit meinem Schulfreund. Als Techno-Freaks waren wir Anfangs ziemlich begeistert aber es war schon vor 33 Jahren klar: Die Endlagerung scheint ein nicht lösbares Problem. Nachdem ich irgendwann das Buch „Atomstaat“ von Robert Jungk gelesen habe, war meine Meinung zu AKW’s definitiv klar: Als freiheitlich orientierter Schweizer kann ich nicht für AKW sein! Alleine die Endlagerung erfordert einen absoluten Staat, wir wissen ja, das Zeugs strahlt aber tausende Jahre lang. Da kein Mensch, keine Menschengruppen oder transzendentale Überwesen absolut sein können, muss das Spielen mit AKW’s unweigerlich ins Desaster führen.

Heute kann ich im Blick lesen: „Der Atomausstieg kostet uns 45 Milliarden„.

Wir werden von der AKW-Lobby und vom Staat für dumm verkauft, bzw. für CHF 15 Milliarden. Der Bundesrat hat längst eine Studie zum AKW-Ausstieg machen lassen: Ausstieg kostet 45 Mia., neue AKW 30 Mia. Ergo kostet das Rest-Risiko 15 Mia. In den Bau neuer AKW wurde die seit 40 Jahren ungelöste Endlagerung und der Rückbau sicher nicht eingerechnet. Wer rechnen kann weiss schon lange das AKW’s Cash-Cows der Industrie sind. Die Risko-Analysten der Versicherungen können ziemlich gut rechnen, Resultat: ein AKW lässt sich nicht versichern! Eine kaputte Swissair hat der Staat für ein paar Mia. Steuergelder saniert und der Lufthansa verscherbelt. Für eine angeschlagene Bank haben sie unbürokratisch 70 Mia. aufgeworfen (ich weiss, dass es nicht 70 Mia. gekostet hat). Das Restrisiko, also die betroffenen Meschen waren bisher die 15 Mia. nicht wert. Wer gopferdeli wählt all diese Opportunisten in die Parlamente?

Als einigermassen naturverbundenes Restrisiko protestiere ich entschieden dagegen. Es gibt nur eine Lösung: AKW NEIN DANKE!

BTW: Wer in etwa gesichert wissen will, was in den Reaktoren von Fukushima vorgeht kann sich hier gut infomieren: Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit

Trotz allem, ich freue mich auf die Sitzung mit Matthias Klotz http://www.impulsncoaching.ch/. Wir besprechen heute die Resultate und mein zukünftiges Training … oder wie komme ich mit guter Gesundheit zu meinen krassen Läufen :-)

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Über Daniel S.

Unwichtig :-) oder siehe hier: rock-that-body.com Kontakt via E-Mail: daniel(at)rock-that-body.com
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